Kategorie: Teamentwicklung (Seite 1 von 3)

Über den Sinn der eigenen Arbeit

Wie sich Berufstätige für Tätigkeiten motivieren können und Erfüllung im Job finden – und warum Betriebsräte eine Wertedebatte anstoßen sollten

Tatjana Schnell leitet als Professorin an der Universität Innsbruck die Arbeitsgruppe Empirische Sinnforschung. Sie findet es wichtig, zwischen einem als sinnvoll erlebten Job und dem Beruf als Sinnquelle für das Leben zu unterscheiden. »Ein sinnvoller Job ist nicht unbedingt einer, der meinem Leben Sinn gibt«, erklärt sie.

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Gemeinsam Stärken und Schwächen herausfinden

Wie verbessern wir unser Image? Wie können wir unsere Betriebsversammlung besser machen? Was können wir dafür tun, damit sich mehr an unseren Aktionen beteiligen? Wer soziale Kampagnen plant, muss herausfinden, auf was sie sich einläßt. Wenn Betriebsräte und Vertrauensleute sich auf den Weg machen, entscheidet eine gute Vorbereitung und Analyse über Erfolg und Misserfolg. Die gute »alte« SWOT-Analyse hilft dabei. 
Was sind unsere Stärken, Schwächen,  Chancen und  Risiken? Das fragt die SWOT-Analyse. Und gemeinsam geht’s bekanntlich besser. Die Methode »World-Café« hat sich für die Beteiligung in Großgruppen als gut erwiesen. Hier geht’s zu Ideen und Beispielen für die SWOT-Analyse im »World-Café«.

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Wenn ein Team auseinander fällt…

»Unsere Gruppe ist wie eine große Schafherde. Da gibt es Schafe, die haben noch nie geblökt. Andere, die nur nachplappern. Und welche, die mitdiskutieren. Es gibt aber auch schwarze Schafe. Das ist unser Bereich, wir sind die ‘Schlechten’.  Schafe, die sich kritisch äussern, werden immer weniger. Der Schäfer ist der König. Nur bestimmte Schafe bekommen Wertschätzung ( Lob, Liebe, Anerkennung). Andere nicht. Wie soll man sich da wohlfühlen?
Wir sind alle Schafe geworden, zu zahm. Scharfe Hunde treiben die Schafe in eine Richtung – so ist unsere Diskussionskultur.«
Mit Assoziationen und Metaphern das eigene Team, die eigene Großgruppe, zu beschreiben, geht tief und deckt unbearbeitete Konflikte auf. In unseren Teamentwicklungen nutzen wir die kreative Teamanalyse, um…

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In neun Stufen bis zum Abgrund

Wer wird denn schon gleich an einen Konflikt denken? Erst verhärten sich doch nur Standpunkte.
Ok – die direkte Kommunikation leidet, es geht schon über Dritte. Spätestens dann, wenn dabei das Einfühlungsvermögen zum Gegenüber verloren geht, spüren alle im Team: wir sind mittendrin. Im Konflikt. Wenn jetzt nichts passiert, dann kann es ganz schnell gehen. Es sind nur noch sechs Stufen bis zum Abgrund.
Bei unseren Teamentwicklungen für Betriebsräte stoßen wir oft auf schwelende und nicht bearbeitete Konflikte . Die »9 Stufen der Konflikteskalation« nach Friedrich Glasl helfen bei der Analyse und der Bearbeitung von Konflikten in Großgruppen.

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»Ich habe einen Monat nicht gejammert…«

»Ja, aber…« Probleme. Jammern. In unseren Seminaren und Workshops trainieren wir mit den Teilnehmern, darauf zu verzichten. Jammern wird verbannt für die Dauer des Workshops. 
Und ich dachte schon, wir sind damit allein auf weiter Flur. Bis ich diesen Artikel von Katharina Mau in Bento entdeckt hatte (8. Dezember 2019) Bento ist das junge Magazin vom Spiegel. Die Journalistin schreibt über ihre eigenen Erfahrungen mit Jammerfasten. Sie recherchiert, wo Jammern herkommt und warum Jammern unseren Blick auf die Welt und unsere Möglichkeiten trübt. 

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Diesmal wird es spannend

Eine typische Betriebsversammlung irgendwo in Deutschland: 
Der Betriebsratsvorsitzende Helmut Müller eröffnet ein wenig hölzern um 9.30 Uhr die sechste Betriebsversammlung der Wahlperiode 2014 –2018. Er erzählt, dass seit der letzten Betriebsversammlung, der fünften, wie er sagt, 17 Betriebsratssitzungen stattgefunden haben, 22 Betriebsausschusssitzungen, eine Wirtschaftsausschusssitzung und zwei Sitzungen des Arbeitssicherheitsausschusses, dann nennt er die wichtigsten Beschlüsse. Der Bericht wird getragen von seinem ehrlichen Bestreben, gründlich und möglichst vollständig Rechenschaft abzulegen. Das ist sein Anspruch und so sagt es auch das Betriebsverfassungsgesetz. 

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»Wir wollen unsere Versammlungen mit Videos auflockern.«

Die Jugend- und Auszubildenden-Vertretung, die an uns herantrat, hatte dazu schon Versuche unternommen. Auf ihren Versammlungen wurden kurze, selbstgemachte Videos zwischen den Wortbeiträgen gezeigt. Meist wurde ein Kino-Blockbuster nachsynchronisiert. Oder aber sie hatten eigene Szenen im Look und den wiedererkennbaren Ausstattungsmerkmalen der Kinofilme inszeniert, die dann Themen der Jugendvertretung dramatisierten. Das gab meist einen Lacher, wenn die Versammlung erkannte, wer da wen spielte. 

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Im »Gemüseladen« Zielgruppen begeistern

Wie finden wir die richtigen Themen, die passenden Nutzen, die wirklichen Werte unserer Zielgruppen heraus? Welche Bilder setzte ich ein? Welche Worte? Und welche Geschichten und Stories finden die Aufmerksamkeit meiner Kunden?
In der Kommunikationsberatung und in Seminaren ist der Gemüseladen gut geeignet für den Perspektivwechsel: Vom »Wir haben…« zum »Du bekommst…«
Die Dinge mit den Augen der Kunden und Zielgruppen sehen, das ist der wichtigste Schritt zu erfolgreicher Kommunikation.

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…, Babyboomer, X, Y, Z.

Personalakquise muss zur Generation passen

Personaldienstleister, Handwerksbetriebe und HR-Abteilungen suchen händeringend Auszubildende und Fachkräfte. Und andererseits klagen insbesondere jüngere Fachkräfte und potentielle Auszubildende über unpassende Angebote. 

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