Autor: Michael Rasch (Seite 1 von 5)

Image

Wie bekomme ich ein gutes Image?

Fast hätte es einen Unfall gegeben in der St.-Pauli-Strasse! Rennfahrer Michael ist wieder unterwegs. Martin hat schon alles vorbereitet für eine Umfrage – eine Image-Umfrage. Michael ist begeistert und wird bis zum zweiten Dreh fleißig Fragebögen ausfüllen lassen. 

Soweit der Plot für unseren Videocast. Und: Alle Achtung Michael! Auf dem Rad im kompletten Outfit des Festina-Rennstalls von der Tour-de-France 1998. Du fragst: Was hat das mit Image zu tun?

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Fanfocus

Brauchen Betriebsräte und Gewerkschaften Fans?

Als wir den Clip gedreht haben, sah es ziemlich duster aus. Werder hatte sich gerade noch so in die Relegation gerettet. Aber jetzt: Acht Punkte, Werder auf Platz 7 nach dem 5. Spieltag. Fanschal und Werderzwerg haben gewirkt. So sind echte Fans.  Green White Wonderwall. Wie wertvoll Fans sind, zeigt sich erst richtig in der Krise. 

Das spüren gerade jetzt auch unsere Betriebsräte und Gewerkschaften. Corona macht unsichtbar. Können wir unsere Fans noch erreichen?

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»Storytelling hat bei TikTok größeres Potenzial«

Mercedes-Benz setzt voll auf TikTok. Weshalb, welcher Content zieht und warum Creatoren wichtig sind: Gespräch mit Markenchefin Bettina Fetzer, den TikTokern Herr Anwalt, Younes Zardou sowie Agenturchef Adil Sbai.

Premiere für den zweiten Avatar-Blockbuster ist erst im Dezember 2022. Mercedes-Benz war früher dran mit seiner Neuvorstellung. Im Sommer dieses Jahres präsentierte der Autobauer in einem Event das dazugehörige Filmfahrzeug, den Vision AVTR. Mit dabei: die TikToker Younes Zardou und Herr Anwalt. Beide haben  einen persönlichen Bezug zur Traditionsmarke. So kam Herr Anwalt samt Vater mit dessen »Pageode« angereist, Younes hatte sich den GLA seiner Mutter ausgeborgt. Das Duo drehte in Folge rund 20 Videos, die es auf TikTok zu Millionen Aufrufen und Likes brachten. Welchen Stellenwert TikTok für die Marke mit dem Stern hat, was guten Content ausmacht und wie das Tauziehen zwischen den USA und China und die Kritik an der App empfunden wird: Darüber haben wir uns mit Mercedes-Markenchefin Bettina Fetzer, Younes und Herr Anwalt sowie Wecreate-CEO Adil Sbai unterhalten.

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Wer, die…?

Ver.di hat die Betriebsratswahl bei einer Servicegesellschaft erfolgreich angefochten. Eine konkurrierende Liste war aufgrund ihrer Namensgebung zum Verwechseln ähnlich, sodass der Wahlvorstand sie nicht hätte zulassen dürfen.

Wer ein erfolgreiches Produkt am Markt platziert hat, sieht sich oft mit Nachahmungen konfrontiert. Er kann sich dann mit den Mitteln des Wettbewerbsrechts gegen Plagiate wehren. So hat der Bundesgerichtshof erst vor kurzem entschieden, dass es nur eine quadratische Schokolade in deutschen Supermarktregalen geben darf. Ein solcher Markenschutz besteht auch im politischen Wettbewerb im Betrieb.

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Konsumpsychologie

»Die Kauflust überfährt unser Großhirn«: Wie wir uns im Supermarkt selbst austricksen

Warum kaufen wir im Supermarkt ständig zu viel? Konsumpsychologe Hans-Georg Häusel erklärt, wie uns unser Gehirn beim Einkaufen ständig Streiche spielt und was wir dagegen tun können.

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»Achtsamkeitsübung« bis »Zwinkersmiley«: Der neue Duden ist da!

Die neue Auflage des Nachschlagewerks, dem Konrad Alexander Friedrich Duden 1880 seinen Nachnamen gab, ist da: Es ist der dickste, umfangreichste Duden, den es je gab. Aber es kamen nicht nur viele Wörter hinzu, es wurde auch ordentlich gestrichen.

Oldschool ist der Duden schon seit 2017. Damals nahm die Mannheimer Redaktion des umfassenden Standardwerks zur deutschen Rechtschreibung dieses englische Wort für »klassisch, nostalgisch, veraltet« auf. Hinzugekommen in der heute nun erschienenen 28. Auflage des Duden ist der Begriff »vintage«: »vintage«heißt nichts anderes als »älter, aber wieder in Mode«.

Der Duden, das Vintage-Möbel des deutschen Bildungsbürgerhaushalts

Der Duden darf als ein Vintage-Möbel des deutschen Bildungsbürgerhaushalts gelten, er gehört auch heute noch zum Inventar – selbst wenn er einer fernen Zeit entstammt, in welcher »Kabelnachricht« noch ein gängiger Begriff war, man auf Reisen noch einen »Zehrpfennig« mit sich führte und »Tressenröcke« trug. Letztere drei Begriffe – »Tressenrock«, »Zehrpfennig« und »Kabelnachricht« – standen noch in der 27. Auflage 2017, nun aber sind sie als das erkannt worden, was sie schon seit langem sind: demodée, obsolet, überholt. Also hat man sie aus der 2020er Auflage gestrichen.

Zu den insgesamt 300 gestrichenen Wörtern zählen auch solche Kuriosa wie »Schlafgänger«, »Kammerjungfer« oder »beweiben«, deren Verlust niemand beweinen wird. So zeitverzögert der Duden in diesen Fällen reagiert hat, so schnell nimmt er heuer noch ganz junge Wortprägungen der Corona-Zeit auf: Reproduktionszahl, Herdenimmunität und Shutdown. Über manches mag man streiten: Spricht man tatsächlich von der »Ansteckungskette«, die nun neu in den Duden aufgenommen worden ist? Ist in Zeiten von »Covid-19« nicht die »Infektionskette« gebräuchlicher, die ebenfalls neu im Duden steht ? Und ist die richtige Schreibweise des Kompositums »Ansteckungskette« wirklich fraglich, so dass man sie im Duden nachschlagen muss?

Home-Office & Co. – viele neue Anglizismen im Duden

Fragen zur korrekten Schreibweise dürften sich am ehesten bei Begriffen ergeben, die aus dem angloamerikanischen Sprachraum in den deutschen eingewandert sind: bei »Influencer«, »Hatespeech«, »Tiny House«, »Brexiteer«, »Craftbeer«, »Lifehack« oder der »Powerbank«, einem anderen Wort für »mobile Ladestation« (auch die »Ladesäule« kommt zu ihrem Recht). Dazu kommen in der Alltagssprache immer stärker verbreitete Verben wie »liken«, »doodeln« oder »leaken« und natürlich das »Home-Office«.

An diesem Duden-Neuzugang lässt sich die Permissivität des Wörterbuchs aufzeigen: In strenger Lesart bedeutet »Home-Office« in seinem Ursprungsland Großbritannien nicht »Arbeiten von zu Hause«, sondern »Innenministerium«. Durch die eindeutige Verwendung hierzulande in der Bedeutung von »Büroarbeit daheim verrichten« hat sich der Begriff aber hierzulande eingebürgert und steht also nur in dieser Bedeutung auch im neuen Duden – neben Wörtern wie »Klimanotstand« oder »Fridays for future«, dem Oberbegriff der internationalen Klimaschutzbewegung.

Geschlechtersensibel

Dass unter den Neuzugängen sich das Adjektiv »genderfluid« (»eine sich zwischen den Geschlechtern bewegende Geschlechtsidentität bezeichnend«) befindet, mag anzeigen, dass der Duden auch hier mit der Zeit geht. Zum ersten Mal finden Nutzer im Duden Hinweise zum gendergerechten Sprachgebrauch. Ein Thema, für das es bisher keine Norm gibt und über das der »Rat für deutsche Rechtschreibung« streitet.

Die Duden-Redaktionsleiterin Kathrin Kunkel-Razum ist auf die Reaktionen zu den neuen drei Seiten gespannt – wohl wissend, dass sie für Diskussionen sorgen können. »Wir legen Wert darauf zu sagen, dass das keine Regel ist, die wir verordnen«, betonte sie gegenüber der dpa. Das dürfe die Redaktion nicht und wolle sie auch nicht, aber sie erhalte eben sehr viele Anfragen zu dem Thema. Die Redaktion habe sich bemüht, die Probleme und die derzeit vorhandenen Lösungsvarianten zu beschreiben. Im Duden steht nun zum Beispiel über den umstrittenen Genderstern: Es sei zu beobachten, dass sich diese Variante in der Schreibpraxis »immer mehr durchsetzt«. Zu finden sei sie besonders in Kontexten, in denen Geschlecht nicht mehr nur als weiblich oder männlich verstanden werde und die Möglichkeit weiterer Kategorien angezeigt werden solle. Als Beispiel wird »Schüler*innen« genannt.

Zwinkersmiley steht nun im Duden

148.000 Stichwörter umfasst der neue Duden. 3.000 davon sind Neuaufnahmen. Die gute alte »Wählscheibe« hat überlebt, der »Fernsprechanschluss« musste weichen – das sind die Paradoxien, die das Blättern im Duden aber auch immer wieder überraschend machen. Hinzugekommen sind das »Geisterspiel«, das »Katzenvideo« und für die Hipsterfraktion: »Bartöl« sowie »Männerdutt«. Der schönste Neuzugang aber dürfte auf das Konto eines Satirikers und Abgeordneten des Europäischen Parlaments gehen: Martin Sonnenborn (»Die Partei«) hat diesem Wort auf seinem Twitter-Account eine ungeheure Prominenz beschert: »Zwinkersmiley«. Ein Wort für ein Emoji – jetzt im Duden, der sich damit als mehr als liebenswertes Relikt erweist.

Quelle: BR24, 12. August 2020, 10:07 Uhr

SINUS-Jugendstudie 2020 – Wie ticken Jugendliche?

Die Jugend fühlt sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen

Die SINUS-Jugendstudie 2020 »Wie ticken Jugendliche?« untersucht alle vier Jahre die Lebenswelten 14- bis 17-jähriger Teenager in Deutschland. Die Fragestellungen der neuen Studie waren: Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig? Wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft? Und nicht zuletzt: Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht?

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Soziales wie Seife verkaufen

Wir können im Kleinen ein Verhalten anregen, das dann im Großen die Solidarität fördert.

Gefunden habe ich diesen Artikel im Bildungsmagazin der IG Metall. 
Sicherlich ist die Überschrift provokant, denn heute ist Seife nicht mehr nur Seife, sondern ein Produkt, dass sich in dem Umfeld von Tierversuchen, dem Umweltschutz, Fair Trade und sozialen Aspekten erklären muss. Ich fand den Artikel lesenswert und deshalb erscheint er auch in unserem Blog. Los geht’s:

Das seit 60 Jahren maßgebliche Konzept und unser Prinzip in der Kommunikation und im Handeln ist Social Campaigning. Aber wie können wir als Gewerkschaft unser Social Campaigning verbessern?
Und warum tut es gut, nicht jeden Marketing-Trend mitzumachen, sondern sich lieber neu auf das zu besinnen, was wir am besten können? Nämlich nachzudenken und zu aktivieren?

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»Das System ist gut darin, Opposition aufzusaugen«

Dieser Artikel ist zwar schon zwei Jahre alt, hat an seiner Aktualität nichts verloren. Hab ihn gelesen und blogge ihn jetzt. Der Artikel erschien in der Frankfurter Rundschau. 

Mr. White, zu der 68er-Bewegung gehörten Großdemonstrationen unbedingt dazu. Noch heute verbinden wir mit Protest, mit Aufstand vor allem den Gang auf die Straße. Sie schreiben aber, diese Form des Protests sei am Ende. Warum? 

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