Kategorie: Politik (Seite 1 von 2)

Der Kampfpilot und die Kinder

Ein Lehrbeispiel für Humanität, Konfliktfähigkeit und das Wissen um die Bedeutung des Nachwuchses – US-Luftwaffen-Veteran Gail Halvorsen wird 100

Gail Halvorsen 2019 bei den Feierlichkeiten zu ‚70 Jahre Berliner Luftbrücke‘; Foto: dpa

Für die Kinder war er »Onkel Wackelflügel«. Auch als »Candy Bomber« oder Rosinenbomber-Pilot ging Gail Halvorsen in die Geschichte ein. Der US-Pilot, der während der Berliner Luftbrücke kleine Fallschirme mit Süßigkeiten abwarf, wird nun 100. Und er hat noch einen großen Wunsch.

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»America first«

oder das organisationspsychologische Desaster…

Unabhängig von der politischen Einschätzung, fällt die organisationspsychologische Bewertung der Ära Donald Trump verheerend aus. Ob es nun Kalkül oder Unfähigkeit war, spielt, vor der dissozialen und psychopathischen Persönlichkeitsstörung des scheidenden amerikanischen Präsidenten, nur eine nachgeordnete Rolle – vermutlich war es beides.

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»Das System ist gut darin, Opposition aufzusaugen«

Dieser Artikel ist zwar schon zwei Jahre alt, hat an seiner Aktualität nichts verloren. Hab ihn gelesen und blogge ihn jetzt. Der Artikel erschien in der Frankfurter Rundschau. 

Mr. White, zu der 68er-Bewegung gehörten Großdemonstrationen unbedingt dazu. Noch heute verbinden wir mit Protest, mit Aufstand vor allem den Gang auf die Straße. Sie schreiben aber, diese Form des Protests sei am Ende. Warum? 

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Framing und der Fluch der Dummheit

Auf den Wegen durch Deutschland lese ich gerne lokale Zeitungen. Diesmal die Märkische Allgemeine, aus der ich auch zitiere. Immer wieder finde ich Glücksstücke für meine Workshops und Seminare, mit denen ich zeigen kann, was Sprache anrichtet und wie Sprache wirkt.

Der unten stehende Artikel skizziert deutlich, dass es bei der Wahlbetrachtung zwei Möglichkeiten gibt: Nach vorne schauen und sein eigenes Profil schärfen oder andere beschimpfen.

Macht euch selbst ein Bild:

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Gewählt wird ….

…der, der prominent ist? Gute Inhalte vertritt? Oder bekannt ist?

Das ist die Frage, wenn ich mir die Wahlen der letzten Zeit ansehe. Bei Emmanuel Macron fing es an. Die Partei war nicht zu erkennen. Geschweige denn ein Programm. In Baden-Württemberg ging es weiter. Der Ministerpräsident ein Grüner? Eher ein Landesvater, ein Naturschützer, ein Arbeitsplatzbeschaffer. Stuttgart 21? Vergessen. Das Logo der Grünen versteckt hinter der Stilfrage.

Beim aktuellen Vorsitzenden, Robert Habeck, dem Sunnyboy der deutschen Politik, ist es wohl ähnlich. Bekommt Stimmen, weil er gut aussieht. Programm egal, Schwiegersohn bekommt das Kreuz. Die Nationalratswahlen in Österreich trieben den Personenkult auf die Spitze. Partei? Welche Partei? Inszeniert als »Neue Volkspartei« hat die ÖVP nicht mehr zu sagen. 

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Wahlgrafiken 2019: So haben GewerkschafterInnen in Brandenburg und Sachsen gewählt

Die SPD hat trotz Verlusten die Landtagswahlen in Brandenburg gewonnen. In Sachsen kann sich die CDU behaupten. In beiden Bundesländern wird die AfD zweitstärkste Kraft. Die einblick-Wahlgrafiken zeigen, wem die GewerkschafterInnen ihre Stimme gegeben haben.

Wer mehr wissen will, DGB newsletter abonnieren. Dort steht auch, wie Gewerkschafterinnen gewählt haben.

Artikel von Michael
Alle Texte und Grafiken DGB

»Wir müssen direkt ballern«

Seit 2017 moderiert Eva Schulz das Format »Deutschland 3000«. Ihre  Video- und Podcast-Formate werden in den sozialen Netzwerken ausgespielt, auf Facebook, Instagram und YouTube. Produziert wird es von Funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das sich an Zuschauer zwischen 14 und 29 Jahren richtet. Schulz steht für »Deutschland 3000« selbst vor der Kamera, sie leitet die Redaktion, schreibt die Texte, entscheidet über die Themen. Im Weserkurier vom 3. August stellt Katharina Frohne die Journalistin Eva Schulz vor.

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#KlickgegenRechts

Eine wunderbare Kampagne. Sie zeigt, was heute im Netz passiert. Und sie hat einen Preis bekommen, den Deutschen Mediapreis 2019 in der Kategorie »Non-Profit-Media«. Herzlichen Glückwunsch!

Michael Rasch

War ja klar: Adolf Hitler setzt auf digitale Plattformen.
Im Netz breitet sich rechte Propaganda und populistische Hetze immer weiter aus. Meist auch unwidersprochen. Die Hasser und Hetzer nutzen dafür alle Finessen der sozialen Netzwerke. Wir wollen auf diese Gefahren aufmerksam machen und setzen dabei auf Provokation. Mit unserer neuen Online-Kampagne spitzen wir bewusst zu: Wenn wir nicht aufpassen und uns im Netz (und auch überall sonst) der rechten Propaganda entgegenstellen, dann überlassen wir den Faschisten das Feld.
Die beängstigenden Bilder sollen wachrütteln! Und motivieren, aktiv zu werden: Zum Beispiel als Mitglied bei Gesicht Zeigen!

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