Kategorie: Politik (Seite 1 von 2)

»Personen statt Programme«: Wenn Parteizugehörigkeit zur Nebensache wird

Der politische Slogan »Personen statt Programme« scheint durch die erstaunlichen Ergebnisse bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bestätigt.

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz haben einen Trend bestätigt, der seit längerem zu beobachten ist: Die Popularität der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten kann entscheidend für den Wahlausgang sein. Ihre Akzeptanz bei den Wählerinnen und Wählern kann den Parteien, denen sie angehören, ungewöhnlich hohe Stimmenanteile einbringen.

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SPD: Das Profil der Partei ist Geschichte

Bundestagswahl 2021

Wofür steht die SPD? Wenn die sozialdemokratische Partei bei der anstehenden Bundestagswahl im September noch eine Rolle spielen will, wird sie um eine Antwort auf diese Frage nicht herumkommen.

Text: Gabi Schreier
8. Februar 2021, veröffentlicht w&v 01/2021

Als Peer Steinbrück im Jahr 2012 Kanzlerkandidat der SPD wurde, hat ihn der Journalist Nils Minkmar ein Jahr lang begleitet – und danach über seine Eindrücke ein Buch geschrieben. »Der Zirkus« heißt das Buch, das den Leser gleich im ersten Kapitel in die Machtzentrale der Partei befördert: das Willy-Brandt-Haus, seit 1999 Bundeszentrale der SPD. 

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Der Kampfpilot und die Kinder

Ein Lehrbeispiel für Humanität, Konfliktfähigkeit und das Wissen um die Bedeutung des Nachwuchses – US-Luftwaffen-Veteran Gail Halvorsen wird 100

Gail Halvorsen 2019 bei den Feierlichkeiten zu ‚70 Jahre Berliner Luftbrücke‘; Foto: dpa

Für die Kinder war er »Onkel Wackelflügel«. Auch als »Candy Bomber« oder Rosinenbomber-Pilot ging Gail Halvorsen in die Geschichte ein. Der US-Pilot, der während der Berliner Luftbrücke kleine Fallschirme mit Süßigkeiten abwarf, wird nun 100. Und er hat noch einen großen Wunsch.

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»America first«

oder das organisationspsychologische Desaster…

Unabhängig von der politischen Einschätzung, fällt die organisationspsychologische Bewertung der Ära Donald Trump verheerend aus. Ob es nun Kalkül oder Unfähigkeit war, spielt, vor der dissozialen und psychopathischen Persönlichkeitsstörung des scheidenden amerikanischen Präsidenten, nur eine nachgeordnete Rolle – vermutlich war es beides.

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»Das System ist gut darin, Opposition aufzusaugen«

Dieser Artikel ist zwar schon zwei Jahre alt, hat an seiner Aktualität nichts verloren. Hab ihn gelesen und blogge ihn jetzt. Der Artikel erschien in der Frankfurter Rundschau. 

Mr. White, zu der 68er-Bewegung gehörten Großdemonstrationen unbedingt dazu. Noch heute verbinden wir mit Protest, mit Aufstand vor allem den Gang auf die Straße. Sie schreiben aber, diese Form des Protests sei am Ende. Warum? 

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Framing und der Fluch der Dummheit

Auf den Wegen durch Deutschland lese ich gerne lokale Zeitungen. Diesmal die Märkische Allgemeine, aus der ich auch zitiere. Immer wieder finde ich Glücksstücke für meine Workshops und Seminare, mit denen ich zeigen kann, was Sprache anrichtet und wie Sprache wirkt.

Der unten stehende Artikel skizziert deutlich, dass es bei der Wahlbetrachtung zwei Möglichkeiten gibt: Nach vorne schauen und sein eigenes Profil schärfen oder andere beschimpfen.

Macht euch selbst ein Bild:

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Gewählt wird ….

…der, der prominent ist? Gute Inhalte vertritt? Oder bekannt ist?

Das ist die Frage, wenn ich mir die Wahlen der letzten Zeit ansehe. Bei Emmanuel Macron fing es an. Die Partei war nicht zu erkennen. Geschweige denn ein Programm. In Baden-Württemberg ging es weiter. Der Ministerpräsident ein Grüner? Eher ein Landesvater, ein Naturschützer, ein Arbeitsplatzbeschaffer. Stuttgart 21? Vergessen. Das Logo der Grünen versteckt hinter der Stilfrage.

Beim aktuellen Vorsitzenden, Robert Habeck, dem Sunnyboy der deutschen Politik, ist es wohl ähnlich. Bekommt Stimmen, weil er gut aussieht. Programm egal, Schwiegersohn bekommt das Kreuz. Die Nationalratswahlen in Österreich trieben den Personenkult auf die Spitze. Partei? Welche Partei? Inszeniert als »Neue Volkspartei« hat die ÖVP nicht mehr zu sagen. 

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Wahlgrafiken 2019: So haben GewerkschafterInnen in Brandenburg und Sachsen gewählt

Die SPD hat trotz Verlusten die Landtagswahlen in Brandenburg gewonnen. In Sachsen kann sich die CDU behaupten. In beiden Bundesländern wird die AfD zweitstärkste Kraft. Die einblick-Wahlgrafiken zeigen, wem die GewerkschafterInnen ihre Stimme gegeben haben.

Wer mehr wissen will, DGB newsletter abonnieren. Dort steht auch, wie Gewerkschafterinnen gewählt haben.

Artikel von Michael
Alle Texte und Grafiken DGB

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