Kategorie: Zukunft (Seite 1 von 3)

Benetton und Toscani

Purpose ist das Schlagwort. Haltung zeigen heißt das für mich in der Übersetzung. Das gibt es schon länger. Einer, der es bekannt gemacht hat, ist Oliviero Toscani. Vor 25 Jahren begann der Skandal um Benettons umstrittenen Werbemotive. Das weiße Baby, daß von einer Schwarzen gestillt wird, die Nonne, die den Pfarrer küßt, der Po, auf dem der Stempel H.I.V. POSITIV prangert. Alles Motive, die damals zu Verboten führten, diskutiert wurden und Jahre später als »Haltung zeigen« gefeiert werden. Früher pfui, heute hui. So ändern sich die Zeiten. 

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Haltung zeigen

Nach der Hamburg Wahl stelle ich mir, wie öfter in letzter Zeit, die Frage, ob sich gesellschaftlich relevante Gruppen wie Gewerkschaften und Umweltverbände, Sozialorganisationen und Kirchen mit Kampagnen dem Alltag stellen. Warum schaffen wir es nicht, den Menschen zu zeigen, was soziale, liberale und fortschrittliche Politik kann? Warum haben auch in Hamburg mehr Gewerkschafter AfD gewählt als die Gesamtbevölkerung. Wie kommt das? Diese Frage kann sicherlich die Forschungsgruppe Wahlen klären. Hat das für die oben genannten Verbände und Vereine Konsequenzen? Wo gibt es Kampagnen aus dieser Ecke, die klar Stellung beziehen? Denn egal, ob im Fußballstadium oder auf der Arbeit: Dieses Land ist ein offenes Land. Ich fand in der werben&verkaufen einen spannenden Artikel, der von der Seite der Unternehmen das Thema »Haltung zeigen« beleuchtet. Mit überraschendem Ergebnis. Mein Wunsch richtet sich an die Gewerkschaften und Umweltverbände, Sozialorganisationen und Kirchen. Zeigt Haltung. Es lohnt sich. 

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Ständige Überstunden sind ineffizient und un-hyggelig

Wer regelmäßig mehr als acht Stunden am Tag arbeitet, ist in seinen Überstunden nicht mehr effizient, produktiv und leistungsfähig, das ist inzwischen erwiesen. In Dänemark wird dies beherzigt, schreibt das Magazin managerSeminare in seiner Ausgabe November 2019. Hier wird in der Regel nicht länger als von 8.00 bis 16.00 Uhr gearbeitet, mit einer halben Stunde Pause. Kolleginnen und Kollegen, die regelmäßig länger als 16.00 Uhr arbeiten, werden in Dänemark nicht als besondere Leistungsträger bewundert, sondern gelten als unorganisiert. Was wir in punkto »Job Health« von Dänemark lernen können.

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Sind Selfies Kunst?

»Menschen, von denen bis vor Kurzem noch niemand gehört hat, haben plötzlich mehrere Tausend Follower – weil sie ihr Leben für andere öffnen. Ich halte das gar nicht für etwas Schlechtes. Das sind neu entstandene Räume des Austauschs, die von jungen Menschen teils clever genutzt und geformt werden.« Meint der Kunstwissenschaftler Florian Flömer im Interview des Weser-Kuriers. Darum geht es: Seit wann gibt es Selfies? Selbstdarstellung oder Kommunikation? Sind Selfies Kunst? Ist ein Ende der Selfie-Ära in Sicht?

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Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

So ist das auch bei der Bahn. Da wunderst Du dich. Die CDU hat gelernt aus dem Rezo-Debakel. Was lernen Großkonzerne? Anscheinend nichts, wie der unten stehenden Artikel aus der Spiegel-Online Redaktion schreibt. Wer Kunden als überflüssig wahrnimmt und ihnen keinen Respekt entgegen bringt, sollte sich nicht wundern. Wer Züge ausfallen läßt und dann noch beleidigt ist, Chancen vergibt und nur noch peinlich wirkt, muß sich überlegen, was er in dieser Zeit verloren hat.

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Der neue Clip von den Krabben Pulern.

Den stell ich heute vor. Immer wieder fragen Menschen, was soll der Name? Das wissen wir auch nicht so genau, deshalb machten wir uns auf die Suche, fuhren mit Daniel, dem Filmemacher nach Helgoland und suchten Antworten. Die fanden wir. Am Strand, beim Sanddornpunsch und in der untergehenden Sonne. Kalt und windig war es. Das werdet ihr sehen. 

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Welten treffen aufeinander

Oper trifft prekären Stadtteil – Weltklasseorchester trifft Gesamtschulchor 

Ein spektakuläres Beispiel für Integration, Wertevermittlung und Stadtteilarbeit im Bremer Osten, bei dem ein international gefeiertes Philharmonieorchester nicht nur mit perfekter Klassik begeistert, sondern eine Schule und den ganzen Stadtteil verändert. 

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Deutschland so zufrieden wie noch nie

Deutsche Post Glücksatlas 2019

Noch nie war die Lebenszufriedenheit der Deutschen so hoch wie 2019. Sie liegt aktuell bei 7,14 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10. Damit wird das Ergebnis von 7,05 Punkten aus dem Vorjahr um 0,09 Punkte verbessert. Das ostdeutsche Glücksniveau stieg sogar um 0,11 Punkte auf das Allzeithoch von 7,0 Punkten, der höchste Wert, der jemals seit dem Mauerfall vor 30 Jahren gemessen wurde. Der Glücksabstand zwischen West- und Ostdeutschland verringerte sich weiter auf aktuell 0,17 Punkte. An der Spitze des regionalen „Glücksrankings“ steht unangefochten Schleswig-Holstein, das Schlusslicht bildet erneut  Brandenburg.

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