Autor: Michael Rasch (Seite 1 von 4)

»Das System ist gut darin, Opposition aufzusaugen«

Dieser Artikel ist zwar schon zwei Jahre alt, hat an seiner Aktualität nichts verloren. Hab ihn gelesen und blogge ihn jetzt. Der Artikel erschien in der Frankfurter Rundschau. 

Mr. White, zu der 68er-Bewegung gehörten Großdemonstrationen unbedingt dazu. Noch heute verbinden wir mit Protest, mit Aufstand vor allem den Gang auf die Straße. Sie schreiben aber, diese Form des Protests sei am Ende. Warum? 

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»Menschen kaufen Überzeugungen«

Ich bin Abonnent der Zeitschrift werben&verkaufen. Nichts, was sich der Öffentlichkeitsarbeiter im Betriebsrat ins Haus holt. Das verstehe ich auch. Manchmal lese ich Artikel, die ich extrem spannend finde. Ich übersetze das, was er in diesem Interview sagt, auf die Verbände und Vereine, für die ich arbeite. Nicht alles paßt, es gibt trotzdem sehr viele Anregungen. Finde ich. Erschienen in der w&v 06/2020.

Viele Marken agieren in sozialen Netzwerken extrem kurzsichtig. Philipp Maderthaner verrät, wie man Menschen für Marken mobilisieren kann.

Herr Maderthaner, Sie gelten als der Kanzlermacher in Österreich. Wie schafft man es, einem Kandidaten zum Sieg zu verhelfen?
Ich fühle mich mit der Bezeichnung Kanzlermacher nicht wohl. Jeder, der schon mal eine Wahlkampagne von innen erlebt hat, weiß, dass dies Werke sind, bei denen Tausende von Rädchen ineinandergreifen. Ich war eines dieser Rädchen. Das, was zählt, sind die drei C: Candidate, Cause und Campaign. Der Kandidat, das Anliegen und die Kampagne. Erst wenn alle drei Komponenten stimmen, entsteht das Potenzial zum Erfolg. Bei einem Ausnahmepolitiker wie Sebastian Kurz ist es nicht die Kampagne, die die Wahl gewinnt.

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Benetton und Toscani

Purpose ist das Schlagwort. Haltung zeigen heißt das für mich in der Übersetzung. Das gibt es schon länger. Einer, der es bekannt gemacht hat, ist Oliviero Toscani. Vor 25 Jahren begann der Skandal um Benettons umstrittenen Werbemotive. Das weiße Baby, daß von einer Schwarzen gestillt wird, die Nonne, die den Pfarrer küßt, der Po, auf dem der Stempel H.I.V. POSITIV prangert. Alles Motive, die damals zu Verboten führten, diskutiert wurden und Jahre später als »Haltung zeigen« gefeiert werden. Früher pfui, heute hui. So ändern sich die Zeiten. 

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Haltung zeigen

Nach der Hamburg Wahl stelle ich mir, wie öfter in letzter Zeit, die Frage, ob sich gesellschaftlich relevante Gruppen wie Gewerkschaften und Umweltverbände, Sozialorganisationen und Kirchen mit Kampagnen dem Alltag stellen. Warum schaffen wir es nicht, den Menschen zu zeigen, was soziale, liberale und fortschrittliche Politik kann? Warum haben auch in Hamburg mehr Gewerkschafter AfD gewählt als die Gesamtbevölkerung. Wie kommt das? Diese Frage kann sicherlich die Forschungsgruppe Wahlen klären. Hat das für die oben genannten Verbände und Vereine Konsequenzen? Wo gibt es Kampagnen aus dieser Ecke, die klar Stellung beziehen? Denn egal, ob im Fußballstadium oder auf der Arbeit: Dieses Land ist ein offenes Land. Ich fand in der werben&verkaufen einen spannenden Artikel, der von der Seite der Unternehmen das Thema »Haltung zeigen« beleuchtet. Mit überraschendem Ergebnis. Mein Wunsch richtet sich an die Gewerkschaften und Umweltverbände, Sozialorganisationen und Kirchen. Zeigt Haltung. Es lohnt sich. 

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Wie Jammern Dein Gehirn verändert (und Dich immer negativer macht)

Ach, ich hab es schwer.
Aber ich bin nicht bereit, mein Elend alleine auszusitzen, deswegen kommt der Kollege in der Büroküche wie gerufen. Ich hole gerade Luft, da ist der Kollege schneller: Mensch, was hat er es momentan schwer. Seine jüngste Tochter zahnt, an Schlaf ist nicht zu denken. Dann hat ihm irgend so ein Idiot heute früh den Parkplatz weggeschnappt. Und überhaupt…

Tatsächlich dachte ich immer, Jammern sei gesund. Lass Deinen Frust raus. Friss nichts in Dich rein. Dabei ist (ständiges) Jammern überhaupt nicht gesund, wie die Wissenschaft inzwischen herausgefunden hat.

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»Das Gehirn ist der beste Algorithmus«

Das macht Bewegungen aus: Sich interessant machen, seine Vorzüge vorstellen und eine tiefe Bindung eingehen. Die Chancen sind groß, der Markt der Möglichkeiten ebenso. Was Helen Fisher auch sagt: »Du musst rausgehen und diese Person treffen, niemand anderer kann diesen Job für dich machen.« 
Die berühmte Liebesexpertin über das Geheimnis von Langzeitpaaren und die Tücken des Online-Dating.
von Julia Pfligl

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Color-of-the-Year

Pantone kürt Classic Blue zur Farbe des Jahres 2020

Jedes Jahr wählt das Farbinstitut Pantone die Farbe des Jahres, die zum Trendsetter für Einrichtung, Mode, Kosmetik und Design werden könnte. 2020 soll ein kräftiger Blauton die Menschen beruhigen.

Vom beruhigenden »Greenery« 2017 über knalliges »Ultra Violet« 2018 und “Living Coral« 2019 wird es dieses Jahr wieder ruhig bei Pantone: Der Farbton Classic Blue ist offiziell Trendfarbe 2020. Der Farbton soll einen Gegenpol zu den rasanten technologischen Entwicklungen und politischen Umbrüchen unserer Zeit bilden.

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Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

So ist das auch bei der Bahn. Da wunderst Du dich. Die CDU hat gelernt aus dem Rezo-Debakel. Was lernen Großkonzerne? Anscheinend nichts, wie der unten stehenden Artikel aus der Spiegel-Online Redaktion schreibt. Wer Kunden als überflüssig wahrnimmt und ihnen keinen Respekt entgegen bringt, sollte sich nicht wundern. Wer Züge ausfallen läßt und dann noch beleidigt ist, Chancen vergibt und nur noch peinlich wirkt, muß sich überlegen, was er in dieser Zeit verloren hat.

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