Autor: Martin Rzeppa (Seite 1 von 2)

Wenn ein Team auseinander fällt…

»Unsere Gruppe ist wie eine große Schafherde. Da gibt es Schafe, die haben noch nie geblökt. Andere, die nur nachplappern. Und welche, die mitdiskutieren. Es gibt aber auch schwarze Schafe. Das ist unser Bereich, wir sind die ‘Schlechten’.  Schafe, die sich kritisch äussern, werden immer weniger. Der Schäfer ist der König. Nur bestimmte Schafe bekommen Wertschätzung ( Lob, Liebe, Anerkennung). Andere nicht. Wie soll man sich da wohlfühlen?
Wir sind alle Schafe geworden, zu zahm. Scharfe Hunde treiben die Schafe in eine Richtung – so ist unsere Diskussionskultur.«
Mit Assoziationen und Metaphern das eigene Team, die eigene Großgruppe, zu beschreiben, geht tief und deckt unbearbeitete Konflikte auf. In unseren Teamentwicklungen nutzen wir die kreative Teamanalyse, um…

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In neun Stufen bis zum Abgrund

Wer wird denn schon gleich an einen Konflikt denken? Erst verhärten sich doch nur Standpunkte.
Ok – die direkte Kommunikation leidet, es geht schon über Dritte. Spätestens dann, wenn dabei das Einfühlungsvermögen zum Gegenüber verloren geht, spüren alle im Team: wir sind mittendrin. Im Konflikt. Wenn jetzt nichts passiert, dann kann es ganz schnell gehen. Es sind nur noch sechs Stufen bis zum Abgrund.
Bei unseren Teamentwicklungen für Betriebsräte stoßen wir oft auf schwelende und nicht bearbeitete Konflikte . Die »9 Stufen der Konflikteskalation« nach Friedrich Glasl helfen bei der Analyse und der Bearbeitung von Konflikten in Großgruppen.

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»Ich habe einen Monat nicht gejammert…«

»Ja, aber…« Probleme. Jammern. In unseren Seminaren und Workshops trainieren wir mit den Teilnehmern, darauf zu verzichten. Jammern wird verbannt für die Dauer des Workshops. 
Und ich dachte schon, wir sind damit allein auf weiter Flur. Bis ich diesen Artikel von Katharina Mau in Bento entdeckt hatte (8. Dezember 2019) Bento ist das junge Magazin vom Spiegel. Die Journalistin schreibt über ihre eigenen Erfahrungen mit Jammerfasten. Sie recherchiert, wo Jammern herkommt und warum Jammern unseren Blick auf die Welt und unsere Möglichkeiten trübt. 

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Sind Selfies Kunst?

»Menschen, von denen bis vor Kurzem noch niemand gehört hat, haben plötzlich mehrere Tausend Follower – weil sie ihr Leben für andere öffnen. Ich halte das gar nicht für etwas Schlechtes. Das sind neu entstandene Räume des Austauschs, die von jungen Menschen teils clever genutzt und geformt werden.« Meint der Kunstwissenschaftler Florian Flömer im Interview des Weser-Kuriers. Darum geht es: Seit wann gibt es Selfies? Selbstdarstellung oder Kommunikation? Sind Selfies Kunst? Ist ein Ende der Selfie-Ära in Sicht?

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Diese Wörter machen Dich glücklich

Jede Kultur kennt Wörter für positive Gefühle, die es so nur in ihrer Sprache gibt. Der Psychologe Tim Lomas hat ein internationales Glücks-Glossar erstellt – damit jeder glücklicher werden kann.
Er sammelt Begriffe für Gefühle, für die es in anderen Sprachen keine Übersetzung gibt. An seinem »Happy word Project« arbeiten Menschen weltweit mit. Jetzt ist sein neues Buch erschienen. Reinhard Keck hat ihn in London getroffen.

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»Wir müssen direkt ballern«

Seit 2017 moderiert Eva Schulz das Format »Deutschland 3000«. Ihre  Video- und Podcast-Formate werden in den sozialen Netzwerken ausgespielt, auf Facebook, Instagram und YouTube. Produziert wird es von Funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das sich an Zuschauer zwischen 14 und 29 Jahren richtet. Schulz steht für »Deutschland 3000« selbst vor der Kamera, sie leitet die Redaktion, schreibt die Texte, entscheidet über die Themen. Im Weserkurier vom 3. August stellt Katharina Frohne die Journalistin Eva Schulz vor.

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Jeder achte Erwachsene kann nicht richtig lesen und schreiben.

Leo 2018 ist da. Ziel der Untersuchung ist es, »die aktuelle Größenordnung des Phänomens geringer Lese- und Schreibkompetenz unter Erwachsenen zu erfassen.« 
Funktionaler Analphabetismus – so wurde bisher beschrieben, »wenn eine Person nicht in der Lage ist, aus einem einfachen Text eine oder mehrere direkt enthaltene Informationen sinnerfassend zu lesen« oder auf einem gleichen Kompetenzniveau zu schreiben. Heute heißt es »geringe Literalität«. 
Über das Wer, Warum und Was folgt aus der Untersuchung habe ich mit dem Sozialwissenschaftler Meinhard Motzko aus Bremen gesprochen. Er forscht zu diesem Thema und berät Träger und Beschäftigte von Bibliotheken.

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Im »Gemüseladen« Zielgruppen begeistern

Wie finden wir die richtigen Themen, die passenden Nutzen, die wirklichen Werte unserer Zielgruppen heraus? Welche Bilder setzte ich ein? Welche Worte? Und welche Geschichten und Stories finden die Aufmerksamkeit meiner Kunden?
In der Kommunikationsberatung und in Seminaren ist der Gemüseladen gut geeignet für den Perspektivwechsel: Vom »Wir haben…« zum »Du bekommst…«
Die Dinge mit den Augen der Kunden und Zielgruppen sehen, das ist der wichtigste Schritt zu erfolgreicher Kommunikation.

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Krabben pulen mit Dichtern

Was haben Dichter und Krabbenpuler gemeinsam? Geduld, Geschick, Geschmack und Geschichten. Momme, der Profi, zeigt wie es geht. Und dann beweisen zehn Dichter und Texter der Schreibwerkstatt für Betriebsräte, wie viel Geduld und Geschick beim Krabben Pulen in ihnen steckt. Auf den Geschmack kommen sie dabei von allein. Und Momme hat dazu die passenden Geschichten von Krabben, Kuttern, Kapitänen und der See.

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Momme liebt Krabben

In Büsum sind Krabben und  Krabbenkutter zuhause. Und Momme, Momme Clausen. Momme ist gelernter Kutterfischer und liebt die Krabben der Nordsee. Beim Krabbenpulen hat er den richtigen Dreh raus und noch viel mehr…

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